Unterwegs in Malaysia

Nach langer Zeit stand für uns wieder ein neues Land auf dem Plan: Malaysia.

Es bot sich nach Indonesien gut an und ist unserer Meinung nach ein schönes Land, das sich sehr einfach bereisen lässt. Für uns war jedoch klar, dass wir es diesmal etwas ruhiger angehen und wieder mehr Zeit an einzelnen Orten verbringen wollten. Aus diesem Grund gibt es zu diesem Land auch nur einen einzigen Beitrag.

Ursprünglich hatten wir geplant, mit der Fähre von Sumatra nach Malaysia zu reisen. Da wir Sumatra in Indonesien nun aber ausgelassen haben, mussten wir von Java aus reisen. So konnten wir direkt in den Norden, nach Penang, fliegen.

Georgetown

Penang ist der Name des Ortes, Georgetown hingegen eher ein grosses Viertel davon. Penang selbst hat nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten, Georgetown lohnt sich jedoch definitiv für einen Besuch. Bekannt ist der Ort für sein Streetfood und seine Strassenmalereien.

Wir sind gemütlich durch die Gassen geschlendert, haben das tolle Wetter genossen und die charmante Umgebung bestaunt. Viel mehr haben wir dort ehrlich gesagt nicht gemacht – und genau das war auch perfekt so.

Langkawi Inseln

Die Langkawi-Inseln sind das bekannteste Reiseziel für Strandurlaub in Malaysia. Es ist ein schöner Ort mit guter Infrastruktur und verschiedenen Ausflugsmöglichkeiten. Wir hatten über Airbnb eine Wohnung für eine Woche gebucht – und diese auch kaum verlassen. Malaysia hat im August Regenzeit, was wir auf Langkawi deutlich zu spüren bekamen. Das Wetter war sehr wechselhaft und regnerisch. Für uns kein Problem – wir wollten sowieso nur entspannen, selbst kochen und Netflix schauen. Genau das haben wir tagelang gemacht und extrem genossen.

Den Pool mit schöner Aussicht konnten wir in den guten Wettermomenten nutzen, sogar das Fitnessstudio haben wir mehrmals besucht. Einen Tag wollten wir die Insel dann doch mit dem Roller erkunden – aber es sollte nicht sein. Zuerst war kein Roller am gewünschten Tag verfügbar. Am nächsten Tag kam der Roller einfach nicht und die Vermietung war nicht mehr erreichbar. Sehr ärgerlich, da wir eigentlich motiviert waren – aber auch nicht weiter tragisch. So fuhren wir am Nachmittag einfach mit dem Taxi an den Strand, liessen uns die Sonne auf den Bauch scheinen und genossen ein leckeres Abendessen mit anschließender Feuershow am Strand.

Viel mehr haben wir von der Insel durch diese Schwierigkeiten leider nicht gesehen. Insgesamt hat uns der Aufenthalt auf Langkawi aber sehr gut getan. Es war genau das, was wir uns vorgestellt hatten: selbst gekochtes Essen, Erholung und aufgeladene Energie. Die wenigen Eindrücke, die wir von Langkawi mitgenommen haben, waren durchweg positiv – wir würden bei einem zukünftigen Malaysia-Besuch sicher mehr davon erkunden.

Cameron Highlands

Bei einer Malaysia-Reise dürfen die Cameron Highlands als Highlight natürlich nicht fehlen. Also reisten wir weiter und verbrachten ein paar Tage in der hügeligen Landschaft. Die Region ist bekannt für ihren Teeanbau und die zahlreichen Plantagen, die besichtigt werden können.

Hier klappte es dann problemlos mit der Rollervermietung. So düsten wir selbst los, genossen die schöne Aussicht und die frische Luft.

Die bekannte BOH-Teeplantage fanden wir persönlich nicht besonders spektakulär – mehr beeindruckt hat uns die Fahrt dorthin. Den leckeren Tee und köstliche Erdbeer-Desserts (auch diese werden in der Gegend viel angebaut) liessen wir uns dennoch nicht entgehen.

Am zweiten Tag unternahmen wir eine kleine Wanderung, die abenteuerlicher war als gedacht. Nach nächtlichem Regen stapften wir durch Matsch, kletterten über Leitern und erklommen Felswände mithilfe von Seilen. Die Aussicht war es aber definitiv wert.

Die Tage in der Natur haben uns sehr gefallen – und das Wetter hat auch mitgespielt.

Kuala Lumpur

Unser letzter Stopp vor dem Weiterflug war Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur. Auch hier hatten wir ein kleines Apartment für fünf Nächte – mit beeindruckender Aussicht! Ein Traum von mir: eine Sitzbank direkt am Fenster – und genau das konnte ich hier erleben und bin jetzt noch begeisterter davon.

Kuala Lumpur hat uns unglaublich gut gefallen. Wir haben es genossen, mal wieder ein bisschen Grossstadt-Feeling zu erleben – etwas, das wir sonst meist eher meiden. Wir erkundeten die Stadt mit dem Hop-on-Hop-off-Bus, verbrachten viel Zeit in den riesigen Shopping Malls und schlenderten mit einem Smoothie in der Hand durch die Strassen.

Für unser nächstes Reiseziel mussten wir einige spezielle Besorgungen machen – und wurden in Kuala Lumpur grösstenteils fündig. Auch Friseur- und Nagelstudio-Besuche konnten wir dort abhaken.

Wir waren genau zur richtigen Zeit in der Stadt: Ende August findet der Unabhängigkeitstag statt. Natürlich waren auch wir am Vorabend bei den Petronas Towers und schauten uns die Show an. Die Beleuchtung in den malaysischen Farben und einen Teil des Feuerwerks konnten wir dann aber sogar direkt von unserem Apartment aus geniessen.

Insgesamt hatten wir eine tolle Zeit in Kuala Lumpur. Natürlich kann eine Grossstadt auch anstrengend sein, aber wir hatten ein sehr entspanntes Programm.

Batu Caves

Von Kuala Lumpur aus ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Malaysias leicht zu erreichen: die Batu Caves. Malaysia ist stark von der indischen Kultur geprägt, was sich hier besonders zeigt. Die bunte Tempelanlage mit ihren farbenfrohen Gebäuden, Treppen und zahlreichen indischen Besuchern in traditionellen Saris ist ein echtes Erlebnis.

Gemeinsam mit vielen anderen Besuchern erklommen wir die Treppen, erkundeten die Höhlen und genossen die entspannte Stimmung. Da die Caves einfach mit dem Zug erreichbar sind, empfehlen wir einen Besuch auf jeden Fall weiter – uns hat es sehr gut gefallen, und es war ein schöner Kontrast zur hektischen Grossstadt.

Malaysia hat zwar einige Ähnlichkeiten mit Indonesien – etwa bei Sprache und traditioneller Küche – ist aber deutlich wohlhabender, hat eine bessere Infrastruktur und wirkt insgesamt moderner. Besonders gefallen hat uns die multikulturelle Vielfalt, vor allem beim Essen. Wir haben uns überwiegend mit indischer oder westlicher Küche versorgt und kamen so voll auf unsere Kosten.

Unsere 16 Tage in Malaysia haben uns extrem gutgetan. Wir sind alles ganz entspannt angegangen, haben bewusst auch einige Sehenswürdigkeiten ausgelassen und – wie man so schön sagt – einfach die Seele baumeln lassen. Genau das war von Anfang an der Plan: Energie tanken für die nächste, sicher intensive Zeit, die Anfang September anstand.

Die meisten, die diesen Blog lesen, wissen vermutlich schon, welches Land uns als Nächstes erwartete – eines, auf das wir uns beide schon lange gefreut haben. Stay tuned!


Entdecke mehr von swizzontour

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Ein Kommentar zu „Unterwegs in Malaysia

Hinterlasse einen Kommentar