Vielen könnte bekannt sein, dass Neuseeland Drehort für die Trilogien Herr der Ringe und Hobbit war. Allen, denen die Filme bekannt sind, sollten diese Orte im Text ein Begriff sein. Ansonsten lohnt es sich trotzdem, weiter zu scrollen – es sind häufig wunderschöne Landschaften, die auch ohne Bezug zu den Filmen sehr eindrücklich sind.

Edoras
Die Leuchtfeuer von Minas Tirith! Die Leuchtfeuer brennen! Gondor ruft um Hilfe!
Unsere erste Reise führte uns nach Edoras, die Hauptstadt des Königreichs Rohan. Die Stadt erscheint im zweiten und dritten Teil der Herr der Ringe-Filme. Die Stadt Edoras existiert natürlich so nicht in der Wirklichkeit, der Hügel, auf welchem sie gebaut wurde, kann aber bestaunt werden. Ebenfalls führt ein Weg hinauf auf den Hügel, von welchem die beeindruckende Landschaft bewundert werden kann, durch welche Gandalf, Gimli, Legolas und Aragorn geritten sind. Auch sind hier die Hügel zu sehen, wo das Grab von Théodred, dem Sohn von Théoden, angelegt wurden.


Mordor / Schicksalsberg
Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.
Im Artikel über die Nordinsel haben wir Mordor bereits kurz erwähnt. Das Tongariro Alpine Crossing führt einmal quer durch das düstere Mordor, vorbei am Schicksalsberg. Die ganze Gegend mit ihrem Vulkangestein und dem oft nebligen Wetter spiegelt die düstere und dunkle Stimmung Mordors wider und eignet sich daher perfekt als Drehort.



Den Schicksalsberg, in welchem der Ring geschmiedet und am Ende auch zerstört wurde, konnten wir während der Wanderung leider nur erahnen. Während der Hinfahrt hatten wir jedoch einen guten Blick darauf. Orks haben wir während unseres Aufenthalts glücklicherweise keine gesichtet.

Hobbiton
Ein Zauberer kommt nie zu spät, Frodo Beutlin, ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.



Der eindrücklichste aller Orte war für uns das Hobbiton-Filmset. Es sind die originalen Filmkulissen des Auenlandes. Hobbiton wurde nach den Dreharbeiten zu Herr der Ringe bewusst niedergebrannt und zerstört. Für die Hobbit-Filme musste es jedoch erneut aufgebaut werden. Diesmal entschied man, es dauerhaft zu erhalten und als Touristenattraktion zugänglich zu machen.





Das Set ist logischerweise eine große Touristenattraktion, doch es lohnt sich definitiv – sowohl für Fans als auch für Nicht-Fans. Die Liebe zum Detail ist überall zu spüren, und während der zweistündigen Führung werden faszinierende Geschichten zu den Dreharbeiten erzählt.



Mittlerweile kann ein vollständig eingerichtetes Hobbithaus besucht werden, und am Ende gibt es die Möglichkeit, über die bekannte Steinbrücke zu gehen und einen Krug Ale im „Zum Grünen Drachen“ zu genießen.






Weitere Drehorte:
Während unserer Reise haben wir auch kleinere Orte aus den Filmen besucht, darunter:
• Der Fluss, in welchem die Gefährten im ersten Herr der Ringe-Film mit den Booten unterwegs sind.

• Die Stelle, an welcher Frodo, Sam und Gollum beobachten, wie bewaffnete Elefanten und Orks Richtung Gondor marschieren.

• Der Fluss aus dem zweiten Hobbit-Film, wo Bard die Zwerge in den Fässern antrifft.

• Die Gegend rund um Bruchtal
• Isengart, wo Gandalf den Rat von Saruman einholt und sie gemeinsam zwischen den Bäumen hindurchschlendern.

Entdecke mehr von swizzontour
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

So toll wäre gerne dabei gewesen!
LikeGefällt 1 Person