Aitutaki ist eine von 15 Inseln, die zum Inselstaat der Cookinseln gehören, und ist komplett von einer wunderschönen Lagune umgeben. Bereits am zweiten Tag auf den Cookinseln haben wir die Hauptinsel, zu der später noch ein Eintrag folgt, verlassen und sind in einem 50-minütigen Flug nach Aitutaki aufgebrochen.
Typisch für uns Schweizer waren wir überpünktlich am Flughafen, obwohl das Check-in frühestens eine Stunde vor Abflug öffnet. Das Warten an diesem Flughafen ist jedoch definitiv angenehm: Es gibt Sitzbänke in der Sonne, eine kleine Rasenfläche und viel Betrieb gibt es nicht. Nachdem wir eingecheckt waren und das Boarding begann, konnten wir die kurze Strecke zum Flugzeug zu Fuss zurücklegen. Philippe war begeistert vom Flugzeug, während mich das eher beängstigte, da es sehr bescheiden aussah. Ein kleines Propellerflugzeug für maximal 34 Gäste, eine Stewardess und nur ein Pilot. Der Flug war jedoch sehr angenehm.




Auf Aitutaki angekommen, sind wir zu unserer Unterkunft aufgebrochen – eine einfache, kleine Unterkunft, geführt von einem Deutschen namens Matthias, die aus drei kleinen Holzhütten besteht. Günstig, aber in traumhafter Lage direkt am Strand. Mit den Fahrrädern der Unterkunft fuhren wir ein Stück entlang der Küste, um Mittag zu essen und danach den Einkauf für die nächsten drei Tage zu erledigen. Endlich konnten wir den Strand geniessen und uns entspannen. Am hauseigenen Strand lasen wir gemütlich und genossen die Sonne, die sich immer wieder zeigte.



Am nächsten Tag schnappten wir wieder die Fahrräder und wollten in Richtung Süden der Insel radeln. Der erste Anlauf misslang leider, da es genau in diesem Moment anfing zu regnen. November ist der Übergang von der Hochsaison zur Regenzeit, weshalb das Wetter sehr unberechenbar und wechselhaft ist. An einem Tag gibt es Regen und bewölkten Himmel, aber auch Sonne und richtig warme Temperaturen.
Nach dem kurzen Regenschauer schnappten wir uns die Fahrräder erneut und konnten unsere Tour doch noch starten. Über kleine Hügel und an Palmen vorbei genossen wir die Aussicht auf das Meer, teilweise zeigte sich sogar die Sonne und machte die Tour perfekt.
Zurück in der Unterkunft probierten wir dann noch die Stand-up-Paddles aus – was bei uns beiden erstaunlich gut klappte.



Lagunentour
Der Hauptgrund für die Reise nach Aitutaki ist für die meisten Touristen die Lagunentour – und so sind auch wir dorthin geflogen. Diese Tour konnten wir direkt mit Matthias unternehmen, sodass wir nur eine kleine Gruppe von vier Personen waren. Matthias hat sich nach seinen vielen Jahren auf Aitutaki an den Inselrhythmus gewöhnt. Eine genaue Uhrzeit für den Start der Tour hatte er uns nicht genannt; wir sind einfach morgens aufgebrochen, als alle bereit waren. Zum Frühstück gab es noch eine frische Kokosnuss auf unserer kleinen Terrasse, dann ging es los.


In unserer Gruppe war ein Spanier aus unserer Unterkunft dabei sowie eine Chinesin, die wir an einem anderen Ort noch aufgegabelt haben. Schnell wurde uns allen klar, dass es mit ihr etwas schwieriger werden könnte. Sie konnte kaum Englisch sprechen oder verstehen und hatte Angst, im Meer zu schwimmen. Warum sie also eine Schnorcheltour gebucht hatte, war uns allen schleierhaft. Bereits der erste Stopp stellte sich als grosse Herausforderung heraus. Nach einigen Versuchen ihr die Taucherbrille aufzusetzen, gaben wir auf und begaben uns zu dritt ins Wasser. Die Stelle ist bekannt für gefleckte Adlerrochen sowie Schildkröten und hat uns nicht enttäuscht – wir haben beide Tiere in ausreichender Zahl gesehen.
Weiter ging die Fahrt zu verschiedenen Schnorchelspots – mit kleinen Fischen, ziemlich großen Fischen und wunderschönen Korallenriffen, wir haben davon aber sehr wenig Bilder gemacht.


Im Verlauf des Vormittags besserte sich das Wetter stetig, und damit auch die Stimmung auf dem kleinen Boot. Zum Mittagessen hielten wir auf einer kleinen Trauminsel und konnten uns an dem wunderschönen Palmenstrand nicht sattsehen.



Am Nachmittag bestand die Tour vorwiegend aus Insel-Hopping. Alle Inseln waren sehr ähnlich, doch jede davon faszinierte uns immer wieder aufs Neue: kristallklares, türkisfarbenes Wasser, Palmen soweit das Auge reicht und blauer Himmel. Wir sind sehr dankbar, einen so schönen Fleck Erde besuchen zu dürfen, und werden diese Eindrücke nicht so schnell vergessen.







Wer noch mehr Bilder zum Neidischwerden sehen möchte, findet diese in ein paar Tagen in eigenen Rubrik unter „Bilder“ (;
Während der gesamten Tour in der Lagune waren wir alleine unterwegs und sind – abgesehen von ein paar Vögeln und Meeresbewohnern – niemandem begegnet. Das hat das Erlebnis noch besser gemacht.
Bereits nach vier Tagen mussten wir uns jedoch von dem kleinen Paradies Aitutaki verabschieden und sind zurück auf die Hauptinsel Rarotonga geflogen. Matthias brachte uns etwa 30 Minuten vor Abflug zum sehr überschaubaren Flughafen. Philippe war etwas nervös, ob diese Zeit reichen würde, doch es gab keinerlei Probleme.
Die Reise nach Aitutaki hat sich definitiv gelohnt. Nicht nur die Lagune ist atemberaubend, auch die kleine Insel selbst hat viele schöne Strände zu bieten und lädt wunderbar zum Entspannen und Geniessen ein.
Fun Fact: Da es auf dieser kleinen Insel kein öffentliches Verkehrssystem gibt, haben wir die Abholung über unsere Unterkunft gebucht. Matthias war an diesem Tag auf einer Lagunentour, stellte uns aber vorher das Auto am Flughafen ab und legte die Schlüssel hin. So konnten wir selbst zur Unterkunft fahren – ein authentischer Einstieg in den entspannten, „easy-going“ Lebensstil auf Aitutaki.
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die Fotos sind der Hammer☺️ ganz toller Aufenthalt mit Sonne und Strand😎 Und beim Flug konnte ja nix schief gehen, denn es war ja ein SAAB 😅 Saab 340 👍
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