Wir durften während unserer drei Monate auf Bali dreimal Besuch willkommen heissen und haben uns über jede einzelne Person sehr gefreut.
Es war schön, nach fast sechs Monaten nur zu zweit, wieder mit anderen, uns nahestehenden Menschen im direkten Austausch zu sein. Wir hatten zwar regelmässig Kontakt über Videotelefonate, aber jemandem gegenübersitzen und persönlich zu hören, was in der Schweiz so los ist, ist natürlich etwas ganz anderes.
Isabelle und Silvan
Der erste Besuch kam doch etwas überraschend – umso schöner war er. Die Schwester von Philippe, Isabelle, und Silvan, mittlerweile ihr Mann, haben zwei Wochen auf Bali verbracht. Sie hatten selbst eine lange Reise geplant und kurz vor dem Abflug noch geheiratet. Für die Flitterwochen bot sich Bali natürlich perfekt an, und so war die Entscheidung schnell gefallen.
Zuerst wurde in traumhaften Hotels im ruhigeren Norden geflittert. Wie bereits in einem früheren Bericht erwähnt, haben wir sie auf unserer Rundreise in ihrem ersten Hotel überrascht. Am Ende ihrer Flitterwochen haben sie dann das 5-Sterne-Hotel bei uns zu Hause gebucht. Durch ein Upgrade sind wir zu einer Villa mit zwei Schlafzimmern gekommen und konnten sie so für ein paar Nächte in unserer bescheidenen Bude aufnehmen.


Wir haben die Tage mehrheitlich gemütlich an unserem Pool verbracht, ihnen unsere Lieblingsgerichte- und Orte gezeigt und viel über das vergangene halbe Jahr sowie ihre Reisepläne gesprochen. Ein guter Jass durfte natürlich auch nicht fehlen – über das Resultat schweigen wir an dieser Stelle lieber 😉.




Nach wenigen, aber sehr schönen gemeinsamen Tagen haben sich unsere Wege bereits wieder getrennt. Wer weiss – vielleicht treffen wir uns ja irgendwo auf der Welt erneut.
Mami und Peter
Vom zweiten Besuch werden wahrscheinlich die wenigsten überrascht sein, da dieser bereits vor unserer Abreise geplant war. Mein Mami und ihr Lebenspartner Peter haben die lange Reise auf sich genommen und uns für fast drei Wochen auf Bali besucht.

Da meine Mutter mich bereits 2016 im Süden von Bali besucht hatte, wollten sie diesmal mehr von der Insel sehen. Die Wochenenden haben wir gemeinsam verbracht, unter der Woche konnten sie auch ein paar Tage ohne uns geniessen.
Die ersten Nächte wohnten sie in unserer Nähe in einem Hotel direkt am Strand. Den letzten Abend von Isabelle und Silvan haben wir gemeinsam mit Mami und Peter am Strand verbracht.

Danach ging es gemeinsam für zwei Nächte nach Sidemen. Bei unserem letzten Besuch dort hatten wir bewusst auf den Muttertempel verzichtet – diesmal stand er fest auf dem Programm. Unser Hotel lag nicht weit entfernt, sodass wir früh morgens dort waren und den Tempel fast für uns alleine hatten.




Der Muttertempel, Pura Besakih, ist die grösste Tempelanlage auf Bali und liegt am Fusse des Vulkans Agung. Die balinesischen Hindus glauben, dass die Götter am höchsten Punkt wohnen – also auf dem Agung – und haben dort den ersten Tempel gebaut. Die Anlage ist riesig, sehr beeindruckend und bietet eine traumhafte Aussicht.




Nach dem Tempel fuhren wir gemeinsam zum Wasserpalast. Dort war es zwar etwas belebter, aber die Besucher verteilten sich gut auf der grossen Anlage.




Zeit am schönen Pool mit Aussicht auf den Agung und ein paar leckere Cocktails durften natürlich auch nicht fehlen.


Die Reise führte für Mami und Peter weiter in den Nordwesten von Bali, während wir in den Süden zurückkehrten. Nach drei Nächten getrennt trafen wir uns jedoch bereits wieder in Munduk. Munduk liegt eingebettet in den Bergen und ist besonders bei Wanderern beliebt. Leider war das Wetter nicht optimal, und wir waren nicht besonders motiviert – also verbrachten wir den gesamten Tag am Pool unserer Unterkunft in traumhafter Kulisse.


Der letzte Stopp unserer kurzen gemeinsamen Reise war Ubud im Zentrum von Bali. Unterwegs hielten wir noch bei einem Aussichtspunkt und einem Wasserfall.




Seit Mami und Peter auf Bali waren, hatte das Wetter umgeschlagen, mit leider regelmässigen Regenschauern mussten wir rechnen. So auch auf der Rollerfahrt, Philippe und ich wurden komplett durchnässt. Da hatten Mami und Peter Glück, dass sie im trockenen Auto sassen.


Die Zeit in Ubud verbrachten wir entspannt mit „Lädele“, am Pool, bei Mani- und Pediküre und Restaurantbesuchen.
Die letzten Tage haben wir im Süden am Strand, bei einen Besuch eines Nachtmarktes und gemütlich bei ihnen im Hotel genossen, bevor der Abschied bereits wieder anstand. Die gemeinsame Zeit verging wie im Flug und war sehr schön.




Anita und Sabine
Der letzte Besuch war leider sehr kurz, aber hat sich trotzdem absolut gelohnt. Philippes Mami Anita und ihre Schwester Sabine sind für eine Woche nach Bali geflogen. Geplant war dieser Besuch vor unserer Abreise nicht, umso grösser war aber die Freude über das Wiedersehen.



Sie haben sich für die ganze Woche in einem Hotel in unserer Nähe einquartiert und wir haben die meiste Zeit gemeinsam am Strand verbracht.
Ein langjähriger Bekannter von Anita lebt inzwischen mit seiner Frau auf Bali und hat für einen Tag den Reiseführer gespielt. Er zeigte ihnen verschiedene, eher untouristische Orte der Insel.


Philippe hat sie begleitet, ich habe den Tag alleine zu Hause verbracht – und das auch sehr genossen.
Ein weiteres gemeinsames Highlight fand hoch oben in der Luft statt.




Philippe und ich wollten unbedingt die Küste von Bali aus dem Helikopter erleben – und haben Anita und Sabine kurzerhand dafür mit angemeldet. Der Flug war einfach traumhaft! Wir konnten die viertgrösste Statue der Welt auf Augenhöhe sehen und die steilen Klippen im Süden Balis bestaunen.




Nach wenigen Tagen hiess es schon wieder Abschied nehmen. Die Zeit war zwar kurz, aber intensiv und sehr schön. Wir sind froh, dass wir auch ihnen beiden unser zweites Zuhause hier auf Bali zeigen konnten.
Vielen Dank, dass ihr alle diese Reise auf euch genommen habt!
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