Von Palawan aus sind wir zu acht weiter nach Cebu geflogen. Wir haben diese Insel mehrheitlich wegen des guten Angebots an tollen Unterkünften gewählt. Die Insel ist zwar sehr gross und hat einiges zu bieten, aber wir wollten auch einfach ein bisschen entspannen und die Zeit zusammen geniessen.
Vom Flughafen aus mussten wir dann noch 2–3 Stunden mit dem Auto fahren, bis wir unsere riesige Villa erreicht haben.
Palalong Views



Unser privates Haus hatte einen grossen Pool, schöne Schlafzimmer für alle und eine traumhafte Aussicht. Es gab einen grossen Essbereich, eine Küche und viele Möglichkeiten, sich draussen hinzusetzen. Wir hatten Leute vor Ort, die nur für uns zuständig waren. Es war schon etwas unangenehm, dass ständig jemand darauf wartete, ob wir etwas brauchen. Sie haben sich aber meistens in einem Nebenhaus aufgehalten.
Das Frühstück war inbegriffen und wurde extra nur für uns gekocht.

Ansonsten war die Verpflegung leider etwas schwieriger, da das Haus ziemlich abgelegen war. Für einen Abend haben wir Lebensmittel eingekauft und selbst gekocht. Die anderen Abende haben wir in der Stadt unser Abendessen gefunden. Da es wenig Auswahl gab, waren wir zweimal im gleichen Restaurant und wurden beim zweiten Mal herzlich willkommen geheissen.
Vier von uns haben für zwei Tage einen Roller gemietet und die Gegend erkundet. Sie haben Wasserfälle besucht und waren beim Canyoning.
Wir wollten das Haus aber voll ausnutzen und haben den Tag vor Ort verbracht. Das Wetter war sehr wechselhaft, aber wir konnten uns trotzdem etwas sonnen, häufig im Pool schwimmen, Wasseraerobic machen, viele Kartenspiele spielen oder einfach jeder für sich etwas machen.





Philippe durfte sogar einen privaten Haarschnitt bekommen. Der erste Versuch war nicht so gut, konnte dann aber zum Glück noch gerettet werden.



Die entspannte Zeit in der Villa hat uns beiden richtig gutgetan.
Tauchen
Einen Ausflug haben wir trotzdem alle gemeinsam geplant und konnten ihn auch umsetzen. Wir haben in Moalboal zwei Tauchgänge gebucht. Der erste war ein Sardinentauchgang. In Moalboal gibt es riesige Schwärme von Sardinen vor der Küste. Ob diese angefüttert werden, wissen wir ehrlich gesagt nicht – es könnte aber gut sein.



Der Tauchgang war toll, die Sicht allerdings nicht ganz so gut – viele Sardinen machen auch viel Dreck.
Es war sehr eindrücklich, diese riesige Sardinenwand vor sich zu sehen. Teilweise wurde es einfach ganz dunkel, weil die Sardinen über uns waren. Die Tauchlehrer haben aber darauf geachtet, dass wir nicht in die Schwärme hineinschwimmen, sodass wir sie immer etwas aus der Ferne beobachtet haben. Für die Erfahrung war das sicherlich etwas schade, grundsätzlich finde ich es aber gut, dass die Tiere nicht auch noch von den Tauchern gestört werden. Es gibt unzählige Schnorchler an diesem Spot, die alle ständig in die Schwärme hineinschwimmen, um das perfekte Foto zu machen.
Beim zweiten Tauchgang war die Sicht etwas besser. Wir haben eine Schildkröte, Nemo und verschiedene Korallen und Fische gesehen.


Abschied
Den letzten gemeinsamen Abend zu acht haben wir auf unserer Aussichtsplattform beim Sonnenuntergang verbracht.

Nach zehn Tagen zusammen haben sich hier unsere Wege bereits wieder getrennt.
Für uns ging es mit zwei Freunden noch auf eine andere Insel weiter. Der Rest hat sich auf verschiedene Inseln verteilt und die Zeit am Strand oder beim Erklimmen des höchsten Berges der Philippinen verbracht.
Wir haben die Zeit sehr genossen. Es war für uns aber auch herausfordernd, nach so langer Zeit nur zu zweit plötzlich wieder auf andere Leute Rücksicht nehmen zu müssen. Zu acht zu reisen war sicherlich auch eine kleine Herausforderung, aber wir haben gute Kompromisse gefunden, sodass für jeden etwas dabei war. Die Stimmung war immer super und wir hatten eine sehr schöne Zeit. Wir würden es auf jeden Fall noch einmal genauso machen.

Es war toll, Freunde aus der Schweiz zu sehen, sich auszutauschen, zu lachen und einfach eine gute Zeit zu verbringen.
Wir freuen uns über jeden, der gerne eine Zeit lang mit uns die Welt erkunden möchte!
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