Zuerst einmal wünschen wir allen hier frohe Weihnachten. Wir hoffen, ihr hattet eine wunderschöne Zeit mit Familie und Freunden!
Uns fällt es schwer zu verstehen, dass Weihnachten schon wieder vorüber ist, da wir es gar nicht wirklich gefeiert haben. Es ist schwierig, bei 30 Grad am Strand unter den Palmen in Weihnachtsstimmung zu kommen. Es ist für mich zwar das zweite Mal Weihnachten, welches ich woanders als zu Hause verbringe. Damals war ich aber bei einer Familie, bei der ich mich zu Hause fühlte. Es war kalt draußen, und Weihnachten wurde wirklich zelebriert. Für Philippe ist es generell das erste Mal, dass er Weihnachten ohne seine Familie verbringt. Dafür war es für uns das erste gemeinsame Weihnachten, was auch schön ist.
Wir haben uns hier auf den Fidschis jeweils für maximal 20 Fidschi-Dollar ein kleines Geschenk besorgt, welches wir uns an Heiligabend gegenseitig gegeben haben. Es waren nur Kleinigkeiten, eins davon könnt ihr in meinen Haaren auf dem Bild sehen, aber wir haben es trotzdem geschafft, bei der geringen Auswahl in genau zwei verschiedenen Läden nicht das Gleiche zu kaufen.


Adventszeit
Seit ich denken kann, war es das erste Jahr ohne Adventskalender für mich. Vielleicht habe ich auch deswegen nicht bemerkt, dass Adventszeit ist. Zwar konnten wir auch in Neuseeland immer wieder Weihnachtsdekoration entdecken und in den Supermärkten Weihnachtslieder hören, aber so richtig in Stimmung wollten wir nicht kommen. Als wir dann nach Fidschi flogen, wurde es noch schwieriger vorstellbar, dass wir hier Weihnachten am Strand feiern sollen. Aber auch hier wird nicht gespart mit Weihnachtsliedern und -dekorationen. Bereits im Flugzeug und am Flughafen wurden die klassischen Lieder wie „All I Want for Christmas Is You“ oder „Last Christmas“ gespielt. Uns ist hier erst richtig bewusst geworden, dass in den meisten Liedern irgendwie Schnee vorkommt. So haben wir hier doch auch häufig „Snow Is Falling“ oder „White Christmas“ gehört, was definitiv sehr unpassend ist.



Staff- Weihnachten Mana Island
Wir haben euch ja bereits von unserer schönen Zeit auf Mana Island erzählt. Ausgelassen haben wir in diesem Bericht aber, dass an einem Abend die Weihnachtsfeier der Angestellten stattfand. Bereits am Morgen wurde von einer großen Feier gesprochen, alles wurde schön mit frischen Blättern dekoriert, und über den Tag verteilt trudelten immer mehr Familien von der Hauptinsel ein.
Für uns Touristen gab es einen Tisch gedeckt mit superleckeren Speisen welche teilweise unter dem Sand mit einem Feuer stundenlang gegart wurden.



Die gleichen Speisen gab es auch für alle Einheimischen am Buffet. Wir kamen uns doch etwas komisch vor, so speziell behandelt zu werden. Das hat sich dann aber nach dem Essen bei der Kava-Zeremonie schnell gelegt. Kava darf natürlich bei einer Weihnachtsfeier nicht fehlen. Falls ihr nicht wisst, was Kava eigentlich ist, könnt ihr dies gerne in unserem Fidschi-Beitrag nachlesen. Wir hätten doch etwas mehr Partystimmung erwartet, mit Musik und Tanzen, aber irgendwie scheint das hier nicht so ein Ding zu sein. Die Party besteht daraus, am Boden in einem Kreis zu sitzen und Kava zu trinken. Musik gibt es nur etwas im Hintergrund, und kaum jemand redet dabei.


Heiligabend/ Weihnachtstag
Die klassischen Weihnachtslieder wurden an Heiligabend von einem lokalen Chor durch ihre Gesangseinlage ersetzt. Dieser zieht von Resort zu Resort und überbringt so Weihnachtswünsche. Den Rest des Abends haben wir mehrheitlich mit Pingpongspielen verbracht und der Live-Band gelauscht, die nach dem Chor gespielt hat.

Am Weihnachtsmorgen konnten wir dann zuerst kurz dem Weihnachtsessen bei meiner Familie und danach bei Philippes Familie virtuell beitreten. Es war etwas chaotisch, mit mehreren Personen gleichzeitig zu reden – die schlechte Verbindung hat sicher nicht geholfen, auch nicht für das Foto– aber es war sehr schön, alle wieder einmal zu sehen und sich trotzdem ein bisschen dazugehörig zu fühlen. Am Abend kam dann noch das Telefonat mit meinem Papi und Luzia dazu. Somit haben wir unsere ganzen Familien gesprochen und sind glücklich, so tolle Menschen in unserem Leben zu haben.



Den Weihnachtstag haben wir zwischen Tropenregen und Sonnenschein, mit feinen Cocktails und gutem Essen, verbracht.



Wenn ihr diesen Bericht lest, sind wir bereits weit weg von Fidschi und machen Westaustralien unsicher. Wir freuen uns darauf, wieder etwas mehr Programm zu haben und sind gespannt, was das neue Jahr alles für uns bereithält.
Wir wünschen euch einen guten Rutsch ins 2025 – bleibt zufrieden und gesund!



Entdecke mehr von swizzontour
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.
